Was macht Nola´s Therapie so besonders?

24.1.2020, Sami Othman

In Kürze

  • Sport im Allgemeinen, ist nicht immer gut, wenn wir Beschwerden haben.
  • Jeder Mensch und jeder Schmerz ist unterschiedlich. Deswegen brauch es auch für jeden Fall individuelle Maßnahmen.
  • Nola ist in der Lage, durch ihre komplexe Analyse, die häufigsten orthopädischen Beschwerden  und verschiedene Schmerzarten zu erkennen.

Wenn wir körperliche Beschwerden haben und nach Lösungen suchen, bekommen wir aus allen Richtungen zu hören: Wir müssen uns mehr bewegen, mehr Sport treiben, ins Fitnessstudio gehen oder Schwimmen gehen. Und generell sind das auch erstmal gut Maßnahmen. Doch warum einfach nur mehr bewegen oder ins Fitnessstudio gehen generell nicht immer gegen Beschwerden hilft und wie Nola dich in so einem Fall unterstützen kann erfährst du in diesem Artikel.

Falsche Annahmen

Zunächst: Die Annahme das Sport gut und wichtig für unseren Körper ist, ist natürlich wahr.  Unser Körper ist von Grund auf für Bewegung geschaffen und in unserer heute häufig gepflegten Lebensweise aus Bett, Auto, Schreibtisch, Couch findet natürlich zu wenig Bewegung statt.

Deswegen ist es natürlich sinnvoll sich viel Zeit für Bewegung und Sport zu nehmen.

Doch, wenn wir Beschwerden haben, kann „einfach nur mehr Sport treiben“ uns auch mehr Probleme machen.

Hier sind die drei häufigsten falschen Annahmen über Sport, wenn wir Beschwerden haben.

1. Ich mach doch genug Sport, ich dürfte eigentlich keine Beschwerden haben.

Schmerz verändert Bewegung und die Aktivierung von Muskulatur. Das bedeutet: Wenn wir Schmerzen haben führt das immer zu Veränderung im Muskelzusammenspiel. Wenn verschiedene Muskeln in einem Bereich nicht optimal Zusammenspielen kann das über einen längeren Zeitraum zu Überbelastungen der Muskulatur oder einer veränderten übertragenen Spannung auf die Gelenke führen. In so einem Fall können komplexe Bewegungen und größere Sportliche Belastungen mehr Probleme bereiten. 

Was brauch es stattdessen?

Die Lösung sind spezifische Übungen, die zuerst eine lokale Wirkung auf die Beschwerden haben.  Das Zusammenspiel der Muskeln, die sich in dem Bereich der Beschweren befinden muss wieder geordnet werden, bevor man wieder in die großen sportlichen Bewegungen gehen sollte. 

2. Diese Maßnahmen helfen immer.

Vielleicht kennst du noch die Übungszettel aus Rückenschule mit 5 kleinen Übungen, die einfach an jeden verteilt wurden oder, wenn du etwas moderner unterwegs bist suchst du bei YouTube nach den „Top 3 Übungen gegen Rückenschmerzen.“ Was beide Fälle gemeinsam haben?Hier bekommen eine Vielzahl an Personen einfach die selben Maßnahmen. 

Doch so einfach ist es leider häufig nicht. Der menschliche Körper ist sehr komplex und jedes Problem unterschiedlich. Was sollte man hier wissen?

  • Nicht alle Beschwerden in einem Bereich haben die selbe Ursache. Für jeden einzelnen Bereich unseres Körpers gibt es mehrere Gründe, die für die Beschwerden verantwortlich sein können und nicht für jeden Fall sind die selben Maßnahmen die richtigen. Hier muss man differenzieren.
  • Schmerz ist nicht gleich Schmerz. Die Wahrnehmung des Schmerzes den wir verspüren findet im Gehirn statt, nicht an dem Ort wo es weh tut. Beutetet: Unser Gehirn verarbeitet die eintreffenden Informationen von z.B. unserem Rücken und entscheidet dann in Bezug zu vielen weiteren Faktoren , wie z.B. Gedanken, Erfahrungen, Stress, Emotionen wie und ob wir überhaupt Schmerzen verspüren. Das ist z.B. einer der Gründe, warum wir unter Stress tendenziell mehr Schmerzen haben.
  • Um positive Anpassungen des Körpers zu erreichen, benötig man ebenso sich ständig anpassende Trainingsreize. Der Körper ist eine Anpassungsmaschiene, die sich immer an die eintreffenden Reize anpasst. Tritt z.B. ein Trainingsreiz immer mit der selben Intensität auf, passt der Körper sich zu diesem Gewissen Punkt an, darüber hinaus nicht. Deswegen brauch der Körper, um aus einer Schmerzphase herauszukommen immer wieder neue Reize, um sich anzupassen.

Was brauch es stattdessen?

  • individuelle Maßnahmen für individuelle Probleme 
  • eine angepasste Intensität der Übungen an die Art des Schmerzes 
  • neue Trainingsreize, die sich immer an die aktuelle Situation anpassen.
3. Ich mache lieber erstmal gar nichts.

Das ist der größte Fehler von allen. Haben wir Beschwerden und handeln gar nicht, bzw. begeben uns nur in Ruhe hat das meist noch negativere Effekte. Kurzfristig bedeutet weniger Bewegung, eine schlechtere Durchblutung, ein verminderten Stoffwechsel und negative Aktivierungsmuster der umliegenden Muskulatur für den Beschwerdebereich. Langfristig neigen Personen irgendwann zu Vermeidung bestimmter Bewegungen und dem Abbau der gesamten Leistungsfähigkeit Ihres Körpers. 

Was brauch es stattdessen?

Maßnahmen, die auch an die akute Phase angepasst sind. Denn auch wenn wir relativ starke Schmerzen haben, gibt es kleine Maßnahmen, die in solch einer Situation helfen können und wichtig sind, um möglichst schnell aus dieser Situation rauszukommen.

Individuelle Probleme benötigen individuelle Maßnahme

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass es folgende Maßnahmen für einen optimalen Umgang mit orthopädischen Beschwerden brauch.

  1. Spezifische Übungen, die gezielt an bestimmte orthopädische Beschwerden und unterschiedliche Formen des Schmerzes angepasst sind.
  2. Angepasste Intensität der Belastungen an die jeweilige Situation.
  3. Eine spezifische Mischung aus verschiedenen Trainingsinhalten.
  4. Die richtigen Informationen zum richtigen Zeitpunkt.
  5. Sich stetig anpassende Trainingsreize.

Was macht Nola so besonders?

Nola versucht, die oben nennten Faktoren gezielt umzusetzen, um die optimale Therapie für den einzelnen Nutzer zu gewährleisten.

Wie macht Nola das?

1. Die Analyse

In der Analyse ist Nola in der Lage, die häufigsten orthopädischen Beschwerden zu differenzieren und auch unterschiedliche Arten des Schmerzauftretens zu erkennen. In die Analyse sind unzählige verschiedene Fälle von Patienten und die aktuelle Wissenschaft zu den unterschiedlichen orthopädischen Beschwerden eingeflossen. Nur diese Analyse macht Nola so effektiv.

2. Die Übungsauswahl

Häufig bekommt man als Physiotherapeut die Frage gestellt, ob z.B. Dehnen das richtige ist? Ja klar, aber alles andere auch. Die Frage ist nicht nur was das richtige ist, sondern welche Maßnahmen, zu welchem Zeitpunkt, bei welcher Person die richtigen sind. 

Die Mischung macht’s. Nola wählt Inhalte aus Beweglichkeit, Kraft und dem Training der Motorischen Kontrolle und passt sie an die Situation des Nutzers an.

3. Die Wissenslektionen

Wie oben erfahren. Schmerz ist mega komplex. Viele Faktoren spielen eine Rolle, wie z.B. Stress oder Emotionen. Eine Emotionen die großen Einfluss auf Schmerz nimmt ist die Angst. Angst die häufig durch Unsicherheit in so einer Situation ausgelöst wird, kann Schmerzen massiv verstärken. Deswegen können Informationen und ein Verständnis für die aktuelle Situation die Unsicherheit, damit die Angst und damit auch den Schmerz positiv beeinflussen. Nola bietet diese Informationen, angepasst an die Situation des Nutzers.

Die Anpassung der Therapie

Um langfristig erfolge zu erzielen reicht es nicht immer das selbe zu machen. Man muss die Reize stetig anpassen. Wenn man sich besser fühlt sollten die Übungen etwas intensiver werden und wenn es mal eine schlechte Phase gibt, dann müssen die Übungen sich auch mal negativ anpassen. Durch deine Bewertung des Trainings und deines Zustands passt Nola die Trainingsreize immer an deine aktuelle Situation an. 

Hast du deine Analyse schon durchlaufen? Hör auf das zu machen, was alle anderen machen und hol dir die spezifischen Übungen, für deine aktuelle Situation.

Starte jetzt mit Maßnahmen, die deine Beschwerden gezielt angehen.

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